bittersweet-Release Konzert
KiTZ bewegt sich zwischen Pop und Experiment – Aus ihrem Solo-Ansatz heraus entwickelt sie eine „organic electronic experience“: ein lebendiges Zusammenspiel aus Struktur, Gefühl und Präsenz. Ihre Shows verweben Stimme, Sampler und Effekte zu einem elektronischen Erlebnis, das komplett ohne Laptop entsteht. Minimalistische Patterns treffen auf tiefe Basslandschaften, wabernde Synthesizerflächen und texturreiche Samples.
Ihre Konzerte folgen dabei keinem festen Muster – jedes Mal entsteht ein eigenes Format. Beim letzten Release-Konzert etwa wurde das Theater zur Gala, mit musikalischen Gästen, einer Moderatorin und Anlehnung an eine Musikfernsehshow der 70er Jahre.
Am 15. Oktober öffnet sich das Projekt nun erstmals in Bandbesetzung – roh, direkt, zurück in den Club. Rhythmus wird körperlicher, Songs offener, manches entsteht erst im Moment. Es wird Raum gelassen für Improvisation, für die lebendige Entwicklung der Musik vor dem Publikum.
Im Zentrum stehen auch Stücke aus ihrem neuen Album, die in dieser erweiterten Besetzung erstmals live erklingen. Bekanntes Material wird neu gelesen – weiter, intensiver, in Bewegung. Live-Visuals begleiten die Performance und erweitern den Klangraum zu einer dichten, organischen Gesamtform. So entsteht ein Konzert, das weniger als fertiges Produkt denn als Prozess erlebbar ist – ein Abend zwischen Experiment, Zustand und Musik, der in dieser Form nur einmal stattfindet.
Foto © Florian Siegert