IANEK (Bachelor Abschlusskonzert der HmdK)
Jannik Morgana ist ein Musikproduzent, Songwriter und Multiinstrumentalist aus Stuttgart. Er ist bekannt für seine Arbeit mit Künstler:innen wie ildikó, Nuria Noba und sein Mitwirken in der Band Yeastweise.
Unter seinem, bisher nur als Producernamen genutzten, alias IANEK stellt er zum ersten Mal sein eigenes Repertoire in Bandbesetzung vor und widmet sich darin persönlichen Themen. Seine Musik arbeitet dabei mit einem Wechselspiel aus weitläufigen und flächigen Sounds und kleinen, intimen Momenten.
Jannik Morgana – Drums, Gitarre, Vocals / Erik Biscalchin – Bass, Gitarre / Stefanie Lukassek – Keyboards, Sampler, Vocals / Denis Makram – Gitarre
Seit ihrer Gründung im Jahr 2019 bewegt sich Atomic Lobster zwischen Stuttgart und Berlin und navigiert musikalisch im Spannungsfeld von Dringlichkeit und Atmosphäre. Mit Auftritten beim SXSW Festival in Austin (USA), dem Reeperbahn Festival in Hamburg sowie den Littmann Sessions an der Stuttgarter Oper hat sich die Band den Ruf eines kraftvollen und fesselnden Live-Acts erarbeitet. Der Sound von Atomic Lobster lässt sich am besten als Alternative Rock mit der wuchtigen Schwere der 1990er-Jahre beschreiben, kombiniert mit der Klarheit der Gegenwart – roh, direkt, verletzlich. Zwischen grungegetriebener Intensität und introspektiver Offenheit lotet die Band die Widersprüche des zeitgenössischen Lebens aus. Wut und Zärtlichkeit, Reibung und Rückzug existieren nebeneinander – ohne Zynismus, aber auch ohne Beschönigung. Ihre jüngsten Veröffentlichungen Alpha Cult, Not A Kink & Cobra sind selbstbewusste Statements, die sich mit Macht, Identität und performativer Autorität auseinandersetzen.
J Take A Seat ist Producer:in und Songwriter:in aus Stuttgart und liefert mit der Debut EP Cute Agressions einen Sound zwischen Hyperpop, Trap und Pop Punk, der dem Perfektionismus bewusst den Rücken kehrt – mitreißende Klänge, überzeichnete Emotionen und Texte, die nicht cooler sein wollen, als sie sind.
Geprägt von Künstler:innen wie 100 Gecs, Aries oder Brakence sind die Songs ehrlich, over the top, und nie geschrieben, um in Schubladen zu passen. Auf der Bühne wird diese Energie spürbar: empowernd, selbstbewusst, frei. Hier schafft J Take A Seat eine Bubble, in der sich Menschen wiederfinden können – mit aller Awkwardness, Verrücktheit und Authentizität.
Foto © Julia Scholl & Lea Röwer